Biografie

Nach seiner Zeit als Jugendspieler bei Woezik Wijchen, DIOSA Ravenstein und SV Blauw-Wit Nijmegen wechselte Roy 1989 zu Vitesse Arnheim, wo er auch seine ersten vier Jahre im Seniorenbereich absolvierte. 1997 folgte der Wechsel zum spanischen Erstligisten CD Teneriffa, den er nach zwei Jahren Richtung Deportivo La Coruna verließ. Mit den Galiziern feierte er große sportliche Erfolge: Den Gewinn der spanischen Meisterschaft (2000), des spanischen Pokals (2002) und des „EMS Goldenen Schuhs“ als erfolgreichster europäischer Torjäger mit 29 Saisontreffern (2003).

 

In der Saison 2002/03 kam es in der Champions League auch zum Duell mit dem FC Bayern München, gegen den er in zwei Spielen vier Treffer erzielte. Grund genug für den deutschen Rekordmeister, Makaay im darauffolgenden Sommer für die Rekordsumme von 18,75 Millionen Euro zu verpflichten. In seinen ersten drei Jahren beim FC Bayern war er mit 23, 22 und 17 Treffern jeweils bester Torschütze der Münchner und hatte entscheidenden Anteil am Gewinn zweier Meisterschaften und Pokalsiege. Wegen seiner unauffälligen Spielweise und seiner Treffsicherheit erhielt er schnell den Beinamen „Torphantom“ oder auch nur „Phantom“.

 

Am 5. Oktober 1996 debütierte Makaay in der niederländischen Nationalmannschaft, für die er insgesamt 43 Länderspiele bestritt und dabei sechs Tore erzielte. Mit der Elftal nahm er an der Euro 2000 in Belgien und den Niederlanden sowie der Euro 2004 in Portugal teil. Für die U21-Auswahl der „Oranje“ traf er insgesamt 15 Mal und liegt damit zusammen mit Arnold Bruggink in der ewigen Torjägerliste auf dem zweiten Platz hinter Klaas-Jan Huntelaar.