Breda zerstoert Feyenoords Hoffnung
Aus der Traum. Die Europa League findet in der kommenden Saison definitiv ohne Roy Makaay und Feyenoord Rotterdam statt. Im Playoff-Halbfinale gegen NAC Breda ging Feyenoord nach einer knappen 2:3-Hinspielniederlage im Rückspiel vor eigenem Publikum am Donnerstagabend mit 0:4 (0:1) unter vergab damit seine letzte Chance, in der nächsten Spielzeit im Nachfolgewettbewerb des UEFA-Pokals anzutreten.
Vor lediglich 22.000 Zuschauern im „De Kuip“ zerstörten Rob Penders (31. Minute), Martijn Reuser (52.), Kees Kwakman (85.) und Joonas Kolkka (87.) alle Hoffnungen der Hafenstädter, eine verkorkste Saison doch zu einem positiven Ende zu bringen. Für Torwart Henk Timmer und Angreifer Michael Mols war es das letzte Spiel im Feyenoord-Trikot, beide werden den Verein verlassen.
Vom Anpfiff weg war Feyenoord zunächst die Spiel bestimmende Elf, ließ im Spiel nach vorne aber die nötige Kreativität und Zielstrebigkeit vermissen. Mit einem der seltenen Gegenangriffe brachte Penders die Gäste in der 31. Minute per Abstauber in Führung. Mit dem Druck, nun zwei Treffer erzielen zu müssen, um ein entscheidendes drittes Spiel zu erzwingen, agierte Feyenoord fortan wie gelähmt, zwingende Torchancen blieben weiterhin Mangelware.
Auf der Gegenseite beschränkte sich NAC auf die Defensive und nutzte vor allem in der zweiten Halbzeit die sich bietenden Konterchancen mit seinen schnellen Außenstürmern eiskalt aus. Kurz nach dem Wiederanpfiff erhöhte Martijn Reuser (52.) auf 2:0 und sorgte damit für die Vorentscheidung.
Feyenoord-Coach Leon Vlemmings setzte in der Folgezeit alles auf eine Karte und voll auf Offensive. Doch sein Team schaffte es nicht, die gut organisierte Deckung der Gäste in Bedrängnis zu bringen. In der Schlussphase musste Feyenoord gar noch zwei weitere Gegentreffer durch Kwakman (85.) und Kolkka (87.) hinnehmen.
Im Finale um den Startplatz für die Europa League treffen nun NAC und der FC Groningen aufeinander. Für Feyenoord ist die Saison beendet, nun beginnen die Vorbereitungen auf die nächste Spielzeit. Mit einem neuen Trainer, Ex-Feyenoord-Profi Mario Been kommt von Ligakonkurrent NEC Nijmegen und wird ab 1. Juli die sportlichen Geschicke von Roy Makaay und Co. leiten, will man wieder an erfolgreichere Zeiten anknüpfen.


