Roy\'s Kolumne 3. Oktober 2007
’Hallo Fans,
zunächst einmal möchte ich Euch für Euer durchweg positives Feedback zu meiner neuen Website danken. Ich finde sie sehr gut gelungen, das neue Design ist sehr ansprechend und freue mich sehr, dass sie Euch auch so gut gefällt. Ein paar kleine Bugs müssen noch beseitigt werden, ich bin sicher, dass wir das in den nächsten Tagen hinbekommen.
Sportlich läuft es bei Feyenoord ja nun wirklich nicht schlecht. Sechs Spiele, fünf Siege, Tabellenplatz zwei hinter Ajax - ich denke, das kann sich durchaus sehen lassen. Ok, die Niederlage in Eindhoven ist ein kleiner Schönheitsfleck. Klar kann man beim PSV verlieren, aber 0:4 war schon deftig. Aber vielleicht war es auch ein Dämpfer zur rechten Zeit. Die Euphorie nach den ersten vier Siegen war schon enorm, so haben wir gesehen, was uns noch fehlt, um ganz vorne zu stehen.
Im Pokal haben wir auch die nächste Runde erreicht. Das Spiel gegen Utrecht war nicht so einfach, wie es vom Ergebnis aussieht. Drei Tage vorher haben wir in Eindhoven verloren, das kann manchmal schon am Selbstvertrauen kratzen. Doch unsere Mannschaft ist sehr gefestigt und dank eines kleinen Zwischenspurts zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel doch klar für uns entschieden.
In der nächsten Runde treffen wir auf den FC Groningen. Das wird auch alles andere als ein Selbstläufer, dieses Team ist nicht zu unterschätzen. Doch zum Glück spielen wir wieder im „De Kuip“, ich bin sicher, dass uns unsere Fans wie immer frenetisch nach vorne peitschen werden. Nachdem Eindhoven wegen des Einsatzes eines nicht spielberechtigten Spielers ausgeschlossen wurde ist einer der Favoriten bereits aus dem Rennen. Mal sehen, wie weit wir kommen.
Am kommenden Sonntag gibt es für mich eine Premiere: Zum ersten Mal seit über zehn Jahren spiele ich dort, wo meine Karriere einst begonnen hat: Bei Vitesse Arnheim. Acht Jahre habe ich dort gespielt, davon vier in der Jugend und vier bei den Senioren, ehe ich 1997 nach Spanien gewechselt bin. Seither hat sich viel getan bei meinem alten Klub, ich kenne nur noch einen Physiotherapeuten und zwei Spieler, die zu meiner Zeit allerdings noch in der Jugend gespielt haben.
Ich freue mich jedenfalls sehr auf meine Rückkehr. Meine Familie lebt noch in der Nähe von Arnheim, wir haben auch ein Haus dort und planen, nach meiner Karriere „nach Hause“ zu ziehen. Allzu viele Heimatgefühle darf ich aber nicht aufkommen lassen, schließlich geht es auch bei Vitesse, das momentan Fünfter ist, um drei wichtige Punkte. Und ich glaube nicht, dass Vitesse uns die Punkte nur wegen meiner Rückkehr als Gastgeschenk überreicht.
Bis zum nächsten Mal,
Euer Roy


